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Mannschaftssport Erwachsene  

TT – Regionalliga: TSV 1860 Ansbach – Medizin Magdeburg 2:9

ANSBACH (kk)- Selbstgefällig und zufrieden beobachtete der Mäzen von Medizin Magdeburg, der 180 kg – Mann Ammon, die Leistung seiner Multi-Kulti-Truppe. Mit einem 9:2 setzte sich diese schließlich ungefährdet im TT-Regionalligaspiel beim TSV 1860 Ansbach durch und eroberte dadurch den 3. Tabellenplatz.

Der Unternehmer Ammon, der zuvor in Eilenburg eine Tischtennis-Dynastie aufgebaut hatte, hat nun in Magdeburg eine junge und hungrige Mannschaft um sich versammelt. Das überhebliche und arrogante Auftreten des aus zwei Litauern, zwei Weißrussen und je einem Mazedonier und Peruaner bestehenden Sextetts war zwar grenzwertig, das spielerische Leistungsvermögen des Teams war jedenfalls über jeden Zweifel erhaben.

In den Doppeln, die aufgrund des Rückrundenwechsels auf den Positionen umgestellt werden musste, geriet der TSV mit 1:2 in Rückstand. Einem am Ende toll herausgespielten Erfolg von Urbanek/Kupfer folgte eine Rückschlag-Demonstration von Ursu, der durch seine starken Flips das Doppel gegen die nun an Nummer 2 gesetzten Welt/You im Alleingang gewann. Die Punktejagd vom neuen Dreierdoppel Schubert/Weger endete in jedem Durchgang bei 8 Zählern, sodass es 1:2 aus Sicht der Gastgeber stand.

Diesen Rückstand egalisierte Jan Urbanek sofort. Der TSV-Spitzenspieler tat sich gegen den sicheren Abwehrspieler Luperdi zunächst schwer, da er mit vielen diagonalen Schlägen operierte, die eine sichere Beute des Abwehrbollwerks wurde. Erst ein taktischer Wechsel mit parallelen Spins und Anspielen auf die Mitte brachten die Wende für den Tschechen. Nach dem diesem 2:2 zogen die Landeshauptstädter aus Sachsen-Anhalt unaufhaltbar davon. Dennoch zeigten sich die Ansbacher Akteure stark verbessert und zeigten zudem, dass der Wechsel auf den neuen Plastikball erfolgsversprechend sein könnte. Insbesondere Jan Schubert zeigte bei seinem ersten Auftritt im mittleren Paarkreuz eine vorzügliche Leistung. Gegen den ungeschlagenen Zeimys zeigte der Linkshänder eine hoch aggressive Vorstellung und zwang den Litauer in den Entscheidungssatz. Dort ging der Schlagabtausch bis zum 5:5 weiter, ehe Schubert die ersten leichten Fehler unterliefen, was der Gast prompt ausnutzte. Auch die anderen Ansbacher konnten phasenweise begeistern. So legte Oli Welt in seinem Match mit einem 11:8 mustergültig los, Dietmar Weger und Manuel Kupfer gewannen jeweils ihren dritten Satz dank überzeugender Offensivaktionen und auch Pedder You konnte seinen zweiten Frame mit 11:7 für sich entscheiden. Alle Partien endeten trotzdem mit je 1:3, da die unter Profibedingungen trainierenden Gäste einfach sicherer waren und auch in Sachen Tempo etwas mehr zulegen konnten.

Das 2:9 war gegen die starken Magdeburger deutlich, dennoch ziehen die Ansbacher positive Aspekte aus den Spielverläufen und wollen optimistisch in die nächste Heimpartie gegen Thalkirchen am kommenden Sonntag gehen.

Die Ergebnisse: Urbanek/Kupfer – Luperdi/Lohvonov 11:9/12:14/11:2/11:6, Welt/You – Ursu/Verhunou 9:11/9:11/11:8/8:11, Schubert/Weger – Zeimys/Rybakas 8:11/8:11/8:11, Urbanek – Luperdi 9:11/17:15/11:6/11:3, Kupfer – Ursu 5:11/4:11/3:11, Welt – Verhunou 11:8/6:11/8:11/5:11, Schubert – Zeimys 4:11/11:8/9:11/11:8/5:11, Weger – Rybakas 9:11/7:11/11:9/5:11, You – Lohvinov 7:11/11:7/6:11/8:11, Urbanek – Ursu 10:12/4:11/11:3/7:11, Kupfer – Luperdi 4:11/7:11/11:8/9:11.

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